Das persolog® Persönlichkeits-Modell

Das Geheimnis persönlichen und beruflichen Erfolgs liegt darin, sich und andere besser zu verstehen. Wer sein eigenes Verhalten kennt und den Verhaltensstil anderer einschätzen kann, verbessert die Kommunikation, beugt Missverständnisse vor und vermeidet Konflikte.

Genau hier setzt das persolog® Persönlichkeits-Modell mit seinen pragmatischen und handlungsorientierten Strategien an.

Geschichte des persolog® Persönlichkeits-Modells

Das persolog® Persönlichkeits-Modell wurde in den 1960er Jahren von Prof. John G. Geier an der Universität Minnesota entwickelt. Seine Arbeit gründet auf den Verhaltensbeobachtungen des Psychologen William M. Marston (1893-1947). Aus dessen Forschungen entwickelte er sein Persönlichkeits-Modell als nicht-klinisches Instrument zur Verhaltensveränderung.

Sehr viele Modelle arbeiten mit den Verhaltensdimensionen Dominanz, Initiative, Stetigkeit und Gewissenhaftigkeit. Sie beziehen sich jedoch meist auf den Stand der wissenschaftlichen Forschung der 1970er Jahre. Dagegen hat persolog gemeinsam mit Prof. John G. Geier das Modell vorangetrieben und statistisch wie wissenschaftlich deutlich verbessert auf den Markt gebracht.

Das persolog® Persönlichkeits-Modell ist ein situatives Verhaltens-Modell

Das persolog® Persönlichkeits-Modell setzt am Verhalten des Einzelnen an. Im Gegensatz zu Denkstilen, Motiven oder Werten, ist Verhalten klar beobachtbar und veränderbar. Das ermöglicht es, beobachtetes Verhalten als Ansatzpunkt für die Persönlichkeitsentwicklung zu nutzen.

Das Verhalten einer Person hängt von vielen Faktoren ab – von der Persönlichkeit oder auch vom Umfeld. So verhält sich ein Vorgesetzter gegenüber seinen Angestellten in seinem beruflichen Umfeld anders, als gegenüber Familienmitgliedern in seinem privaten Umfeld. Aussagen über das Verhalten anhand eines Fragebogens lassen sich also nur für ein bestimmtes Umfeld machen und nicht über das generelle Verhalten einer Person.

Mithilfe der Grundverhaltensdimensionen Dominant, Initiativ, Stetig und Gewissenhaft

  • stellen sich Verkäufer und Berater besser und verhaltensstilgerecht auf ihre Kunden ein,
  • führen Führungskräfte ihre Mitarbeiter nicht nur situativ, sondern auch individuell,
  • arbeiten Teammitglieder besser miteinander, weil jeder vom anderen weiß, was ihm wichtig ist und wie man gemeinsam Ziele effektiv erreicht.

Menschen mit dominantem Verhaltensstil (D) sind motiviert, Probleme zu lösen und schnelle Ergebnisse zu erreichen.

Menschen mit initiativem Verhaltensstil (I) sind motiviert, andere zu überzeugen und zu beeinflussen. Sie sind offen und drücken ihre Gedanken und Gefühle meist optimistisch aus.

Menschen mit stetigem Verhaltensstil (S) sind motiviert, ein berechenbares Umfeld zu schaffen. Sie sind geduldig und gute Zuhörer.

Menschen mit gewissenhaftem Verhaltensstil (G) sind motiviert, hohe Standards zu erreichen. Sie achten auf Präzision und Genauigkeit.

 
Finde in deiner Analyse heraus:

  • Wo deine individuellen Stärken liegen
  • Wie du auf andere wirkst
  • Welche Potenziale noch in dir stecken
  • Wie du Stress im Alltag vermeidest
  • Wie du Streit mit anderen vermeidest

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